Du stehst an einem Apéro-Tischchen mit dem Prosecco in der Hand und da kommt sie, die gefürchtete Frage:
«Und – was machst du so?»
«Ich äh, also, ähm, … überlege gerade wie es beruflich weitergeht.»
Leider war das nicht der ideale Einstieg in ein spannendes Gespräch. Dieser vermeintlich harmlose Gesprächsöffner hat dich aus dem Hinterhalt erwischt, aber das passiert, keine Sorge. Selfmarketing muss ein bisschen vorbereitet und geübt werden und dann klappt das.
Hier findest du einen Input bei Lust auf Veränderung
«Ich arbeite noch bei xy/Ich habe gekündigt und bin bereit für eine Weiterentwicklung. Mich interessiert das Thema z und ich bin am Evaluieren, was für Optionen bestehen, dieses auch beruflich zu verfolgen.»
Apéro-Kollegin: «Ah interessant, blablabla.»
Dann greif zu: «Kennst du Personen in diesem Bereich, mit denen du mich bekannt machen könntest?»
Gratis-Tipp
Bevor du in absehbare Small-Talk Situationen kommst, das kann auch das Gespräch mit der Tante während der Familienfeier sein, spiele im Kopf nochmals einen potentiellen Dialog durch. So kannst du punkten statt eine Steilvorlage für pseudo-besorgten Klatsch und Tratsch liefern.
Das Resultat
Gesprächspartnerin nach Version 1: «War schön heute, aber um Sabrina mach ich mir schon ein wenig Sorgen, sie ist jetzt 36 und hat keinen Schimmer, was sie beruflich erreichen will.»
Nach Version 2: «Ich hatte ein super Gespräch mit Sabrina, die hat mich richtig inspiriert mit ihrem Mut, ihre Interessen zu verfolgen und nochmals etwas Neues anzugehen. Und dann konnte ich ihr gleich noch den Kontakt von Blanda geben, die freut sich bestimmt, ihre Expertise weitergeben zu können.»