Amina Elmallawany
Amina, welche drei Dinge liebst du am meisten als Selbstständige?
Als erstes sicher den direkten Kontakt zu meinen Kundinnen und Kunden. An zweiter und dritter Stelle folgen die grossen Freiheiten, die die Selbstständigkeit mit sich bringt: Die Freiheit, meine Arbeitszeit grösstenteils selbst zu planen. Und die Freiheit, mir mehr Zeit für mich rauszunehmen.
Welcher Bereich deiner Aufgaben macht dir am meisten Spass?
Zum einen die Beratung und Optimierung von Arbeitsabläufen. Und zum anderen das Endresultat einer Kampagne oder eines Auftrages in den Händen zu halten oder irgendwo in der Stadt zu sehen.
Bleiben wir bei den drei Dingen: Worauf könntest du als Selbstständige verzichten?
Klarer Fall: Zahlungserinnerungen verschicken, Zahlungserinnerungen verschicken, Zahlungserinnerungen verschicken. 🙂
In welcher Lebensphase hast du dein Business gestartet?
In einer sehr ungeplanten Phase. Mit 29 Jahren wollte ich nur noch weg von meinem alten Job und wollte als Freelancerin die Zeit überbrücken. Das hat mir dann aber so sehr zugesagt, dass ich mich für die Selbständigkeit entschieden habe.
Bist du Team «Businessplan und Strategie» oder Team «Freestyle – einfach losgelegt»?
Ich kann beides eher gut, tendiere jedoch öfters zum «Freestyle».
In welcher Situation musstest du deine Komfortzone weit verlassen?
Als ich mich das erste Mal überwinden konnte, einen Auftrag abzulehnen, da die Rahmenbedingungen in keiner Hinsicht passten.
Was tust du, wenn der Flow mal fehlt?
Ich mache eine Pause und gehe mit dem Hund raus.
Hast du einen Ratschlag für Frauen, die davon träumen, sich selbstständig zu machen?
Tausche dich mit schon Selbständigen aus und wage den ersten Schritt, es ist gar nicht so wild wie man anfangs denkt